Nächstes SpielNEW Elephants Grevenbroich — Hertener Löwen/9. Dezember 2023/Gross-Sporthalle Gustorf
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#LionsLikeYou mit berauschendem Freitagabend

Weiter Anschluss an's Mittelfeld nach Sieg gegen Tabellenführer BBA Hagen

Nach sechs Minuten übernehmen die Löwen

Während es offensiv bei unserem Rudel mit Fehlwürfen von Fiorentino und Ewald noch ordentlich holperte, war Hagens Topscorer Scott schon vier mal erfolgreich. Zweimal aus dem Spiel nach Drive und zwei Freiwürfe, davon einer nach einem technischem Foul gegen uns. Wenn es in der Frequenz vom Go-to-Guy der BBA weiter gegangen wäre, dann wäre es mit einem Löwensieg schwer geworden, doch am Ende unterliefen dem US-Boy entscheidende Fehler, aber der Reihe nach (5:6, 6. Minute).
Mit der sechsten Minute fanden unsere Jungs dann aber offensiv in die richtige Spur. Jungs trifft dabei aber gar nicht so recht zu. Denn es war der Altmeister Fiorentino, der in Szene gesetzt durch den in der Phase dominierenden Löwen-Backcourt im Angriff auftrumpfte. Acht Punkte und damit einer mehr als das gesamte Hagener Team, setzte der Bigman bis zur ersten Pause in den Gästekorb.

Nach Fiorentino kommt Raczkiewicz

Um nicht jeden Hagener Ball selbst zum Korb zu feuern, suchte Scott immer wieder Abnehmer an der Dreierlinie. Nach dem Ausfall von Nedzynskas fehlte ihm zunächst aber der passende Verwerter am Perimeter. Anders das Löwenrudel: Da fand Jetullahi im Fastbreak Raczkiewicz und der testete per Alley-Oop die Rosa-Parks-Korbanlage, Raunen und Staunen auf den gut besuchten Rängen. Damit machte die Nr. 33 der Löwen den zweiten Abschnitt endgültig zu ihrem, hatte er bis dahin schon 2 Dreier versenkt und allein in dem Viertel zehn Punkte auf dem Konto.
In den letzten Minuten der Halbzeit hatte Herten der Akademie komplett den Zahn gezogen, nach Raczkiewicz’ Auswechslung zeigte Jetullahi mit Korbleger und Dreier nochmal sein offensives Repertoire bevor sich Fiorentino (20 Pkt., 4 Reb.) mit einem Buzzerbeater zurück in Gedächtnis rief. (45:28, 20. Minute)

Rudel besiegt den Angstgegner trotz Philipp-Gala

Nachdem das dritte Viertel in den letzten Spielen immer wieder einen Bruch ins Löwenspiel brachte, schaffte es das Team sich diesem Ballast zu entledigen. Dabei half, dass mit dem ersten Angriff Jetullahi (14 Pkt., 4 Reb.) den nächsten Dreier einnetzte. Auf Hagener Seite hatte Scott mit Luca Philipp allerdings den passenden Abnehmer für seine Kicker nach Drive gefunden. Dieser fing an, die Vorlagen eiskalt zu verwerten und zwang das Löwenrudel dazu, offensiv weiter druckvoll zu agieren. Abermals war es Fiorentino, der zunächst am Korb, per AndOne und schlussendlich von der Dreierlinie den Löwenvorsprung behauptete. (62:48, 30. Minute)

Löwen nur per Foul zu stoppen, Dreier halten Hagen im Spiel

Hagen versuchte immer, wenn unser Rudel das Tempo nicht kontrollieren konnte, mit schnellem Spiel den Umschwung zu schaffen. Philipp mit weiteren zwei Dreiern (am Ende 8/13) und Scott mit Korbleger nach Eurostep machten die Löwenführung einstellig. Dann wurden die Löwenangriffe aber wieder zwingender. Hagen wusste sich oft nur per Foul zu helfen, wenn Jetullahi und Wright (10 Pkt., 8 Assists) per Drive abschließen wollten. Die vielhändige Löwendefense ließ die punktuellen Wackler von der Bonuslinie verzeihen. Als dann der mit nur einen Rebound am Double-Double vorbeischrammende Abdiwahid (10 Pkt., 9 Reb.) per Putback zum 74:63 vollendete, war am dritten Löwensaisonsieg nicht mehr zu rütteln.

Für Löwencoach Singh waren die Gründe für den Sieg schnell gefunden: „Ganz einfach, die Einstellung, in der Defense ackern, aber auch die taktische Disziplin in der Offense. Das hat uns die sensationelle erste Halbzeit gebracht, wo wir mit einer hohen Führung in die Pause gehen. Am Ende hatten wir dann etwas Angst vor der eigenen Courage nach so einer hohen Führung, das hat uns etwas verkrampfen lassen. Da war die Defense enorm wichtig. Hagen macht sonst weit über 80 Punkte und wir halten die unter 70. Was die Jungs defensiv machen ist einfach top. Leider stellen wir uns in der Verteidigung von Philipp beinahe dämlich an, sonst wäre es wahrscheinlich noch deutlicher gewesen. Bei uns ist Teambasketball angesagt auch in der Offense, 5 Spieler punkten zweistellig, das ist sicherlich der Grund, warum die Jungs gern zusammenspielen.“

Am kommenden Samstag, dann wieder zur gewohnten Zeit um 19 Uhr, steht der dritte Teil der Heimspielwochen bei den #LionsLikeYou an. Dafür kommt dann ein echter Kracher auf euch zu, denn die BSV Münsterland Baskets Wulfen stellen sich für eine Neuauflage des Vest-Cup-Finales in der Löwenhöhle Rosa Parks vor. Schon damals Ende August brannte der Court im kleinen Vest-Derby.
Das wird diesmal nicht anders sein. Verpasst also keine Minute, sichert euch Tickets und seid dabei.

Wie immer bis 72 Stunden vor dem Spiel unter tickets@hertener-loewen.de, per Anruf unter 01 62 / 49 85 215 oder an der Abendkasse.