Hertener Löwen – BSV Münsterland Wulfen

#LionsLikeYou verlieren Kreisderby gegen BSV Münsterland Baskets Wulfen

DREIER ENTSCHEIDEN SPIEL

Am Samstag hieß es Hertener Stadtwerkespieltag. Dazu eingeladen, das Team von Gary Johnsen, der Kreisrivale BSV Münsterland Wulfen. Die Löwenhöhle Rosa-Parks war gut gefüllt und die Spannung war zu spüren.

Wulfen erwischt besseren Start

Die ersten Minuten gehörten den Wölfen mit Layup von Jakupovic und Allen-Dreier. Dann die Löwen: Vier Scorer mit zehn Punkten und der ersten Löwenführung (10:9, 5. Minute).

Doch das Momentum holten sich die Gäste durch Oshodin und Jakupovic wieder zurück. Herten nur mit Freiwurftreffern und dazu in der Verteidigung eher löchrig bei Drives der Gegner. So half auch der Dreier von Jetullahi und der schön rausgespielte Layup von Fiorentino nichts gegen die Wulfenführung zur ersten Pause (20:23, 10. Minute).

Schwartz und Jetullahi übernehmen

Zu Beginn des zweiten Abschnitts waren dann die Löwen nur schwer zu stoppen. Immer wieder Freiwurfmöglichkeiten und diesmal das Rudel dabei sicher. Jetullahi und auch Schwartz mit je fünf Punkten, bei Wulfen fand nur Bryant statt und das Rudel wieder in Front (31:32, 16. Minute). Wulfen mit Auszeit zurück auf dem Feld mit einem starken Jakupovic. Sieben Punkte durch den Ex-Löwen und Wulfen zur Halbzeit vorn (34:40, 20. Minute).

Wulfen lässt Dreier regnen.

Zwei Minuten brauchte es bis zu den ersten Punkten der zweiten Hälfte. Schwartz versenkte einen Dreier vom Flügel. Wulfen hielt weiter durch Jakupovic dagegen und baute die Führung aus (37:46, 26. Minute).

Doch dann schienen die Löwen nach Dreiern von Jetullahi und Danilovic das Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen, stachelten die Gäste damit aber nur zu einem mehr als ärgerlichen Dreirlauf an. Gleich fünf Ferntreffer, davon drei durch Bryant, segelten in die Löwenreuse und ließen Wulfen davonziehen (48:62, 30. Minute).

Wulfen macht früh den Sack zu.

Herten versuchte durch Umstellungen in der Defense zurück ins Spiel zu kommen, vergaßen Ballgewinne aber in Punkte umzumünzen.

So schrumpfte der Wulfener Vorsprung nach Dreiern von Strubich und Bryant kaum und machten ein Löwencomeback immer schwerer (56:70, 35. Minute).

Damit nur noch wenig Löwenhoffnung. Herten konnte sich oft nur an die Freiwurflinie arbeiten, ließ nun aber wieder einen Großteil der Würfe liegen. Dadurch keine Chance auf eine Wende und das 70:81 im letzten Heimspiel der Saison.

So steht schon vor dem noch ausstehenden 26.Spieltag bei der BG Aachen der zwölfte Platz in der 1. Regio West für das Löwenteam fest. Die Playoffs sind nicht mehr erreichbar. Erst im August geht es mit der Vorbereitung auf die neue Saison weiter. Dann auf jedenfall wieder dabei, David Verhülsdonk und das Coachduo Singh und Kelmendi.