Citybasket RE – Hertener Löwen

Für Sieg im Derby gegen Citybasket fehlt die Kraft.

Trotz Niederlage PLAYOFFs noch in Reichweite

Wollte man es frei literarisch beurteilen, könnte man sagen, nun sind wir 3 Tage weiter und so klug wie zuvor. Nach dem Doppelspieltag mit Spielen in Haspe und Recklinghausen treten unsere #LionslikeYou auf der Stelle. Weiterhin beträgt der Abstand zu den Playoffplätze bei noch drei ausstehenden Spielen genau einen Sieg.

Mit dem Sieg gegen Hagen-Haspe im Gepäck ging es gut 40 Stunden später ins Derby gegen Citybasket Recklinghausen. Unser Team war direkt im Spiel, Cody Schwartz zum 10:11 und Erkkilä zum 12:14 mit schön rausgespielten Dreiern. CBR zur Auszeit gezwungen. Das hätte die Löwenführung sein können, doch CBR mit drei Freiwürfen mit der Schlusssirene und zur ersten Pause knapp vorn (17:16, 10. Minute).

Zum zweiten Viertel besserer Start für die Gastgeber mit einer Dreierflut. Meesmann zweimal und Kaprolat zum 26:18 nach 14 Minuten. Doch Herten konterte mit den gleichen Mitteln. Jetullahi und Schwartz mit Ferntreffern und Pavle mit der Schlusssirene per Layup zum 34:32.

Der Start zur zweiten Halbzeit verlief fürs Rudel vielversprechend. Jetullahi mit schwerem Korbleger zum Ausgleich und Cody wenig später abermals per Dreier zur Führung (34:37, 23. Minute). Doch dann ein unerklärlicher Bruch im Löwenspiel, eingeleitet durch zwei Halbdistanztreffer von David Ewald zum 40:37. CBR nun aggressiver in der Defense, Herten fehlten die Körner und die Konzentration. Recklinghausen gedankenschneller und zum 4. Viertel mit 52:41 vorn. 

Im letzten Abschnitt mehrten sich die Ballverluste auf Hertener Seite, dadurch Okafor immer wieder mit einfachen Punkten (64:50, 37. Minute). Herten versuchte alles, kämpfte sich nochmal ran, aber die Zeit war zu kurz. Ein Dreier von Erkkilä und Layups waren zu wenig. CBR hielt mit Freiwürfen durch Kotnik dagegen. Am Ende eine schmerzhafte 73:65 Niederlage.

Für Coach Singh war klar: „Wir waren nach der langen Phase ohne richtiges Teamtraining  einfach früher platt als Recklinghausen, da war es nur eine Frage der Zeit, bis wir falsche Entscheidungen treffen und uns die Physis fehlte. Die Punkte am Brett durch Kotnik und Okafor waren für uns sehr problematisch, das konnten wir nur schwer kontern. Trotz der starken Belastung fehlte mir in manchen Situationen der bedingungslose Einsatz. Das müssen wir im nächsten Spiel gegen Hamm besser machen.“

Für das Spiel am Samstag in der Löwenhöhle Rosa-Parks gibt es Karten unter tickets@hertener-loewen.de und wir brauchen euch! Das Team will die Chance nutzen, auf den fahrenden Playoffzug aufzuspringen.

Also seid dabei, seid der laute sechste Mann.