Hartumkämpfter 61:55 Sieg gegen CSG Bulmke 3 zur Tabellenführung

11.10.2017 - 17:46 Uhr - Von: Andraes Gronefeld

Weiterhin ungeschlagen und nach dem Auswärtssieg in Bulmke auch Spitzenreiter der Kreisliga ist die vierte Herrenmannschaft der Hertener Löwen.

Der Weg dorthin war allerdings steinig und nichts für Zartbesaitete. Hatte man in den letzten beiden Spielen noch mit 11 bis 12 Spielern gegen 5 bis 6 Gegner gestanden, so konnte man am Sonntag nur mit kleiner Besetzung nach Bulmke reisen und musste sich dort mit dem vollen Kader von 12 Gegnern auseinandersetzen.

Schon nach den ersten Minuten war klar: Bulmke versuchte mit schnellem Paßspiel Tempo zu machen, um ihre Schützen frei zu spielen. Die hatten allerdings zunächst noch Ladehemmung, so dass die ersten Punkte für Herten über deren Center zu Stande kamen. Erst nach dem 0:6 in der 5. Minute gelangen den Hausherren die ersten Punkte; die allerdings gleich per Dreier. Im weiteren mühten sich beide Mannschaften, Herten hart verteidigt in der Zone, Bulmke mit wenig Schussglück von außen. Lediglich der Schütze des ersten Dreiers zeigte dabei, dass er den Hertenern den Sonntag verderben wollte: Mit 11 Punkten, davon 3 Dreier, war er im ersten Viertel der einzige Bulmker der punktete (11:16).

Aus Sicht der Vierten hätte es so weitergehen können. Tat es aber nicht. Beim Gegner fanden im zweiten Durchgang mehr und mehr Spieler ihren Wurf, wogegen die Hertener Verteidigung, wie so oft, nicht energisch genug vorging. Im Angriff blieb es, ob des körperlichen Spiels der Bulmker, vor allem für die Center, schwierig. Insgesamt 13 Punkte waren gegen die 19 des Gegners zu wenig, was die Bulmker zur Halbzeit mit einem Punkt vorne sah (30:29).

Zum dritten Viertel stellte Headcoach Löcken dann auf eine Box-and-One Verteidigung um, bei der Jonas Neuhaus dem auffälligen Bulmker Schützen auf die Füße treten sollte, der bis dahin mit 17 Punkten den größten Schaden angerichtet hatte. Eine taktische Maßnahme, die Jonas perfekt umsetzte und dem gegnerischen Spieler keinen Punkt mehr erlaubte. Leider aber keine Maßnahme, die das Spiel zu Gunsten der Hertener gedreht hätte. Im Angriff lief weiter zu wenig über die Center und von außen blieb die Entlastung, der fortgeschrittenen Spielzeit geschuldet, aus. Und Bulmke schaffte es, den Ausfall ihres besten Schützen durch Aktionen in der Zone zu kompensieren (15:10).

Mit sechs Punkten Vorsprung (45:39) der Bulmker ging die Partie in den Schlussabschnitt. Und da Herten die Box-and-One wieder drangegeben hatte, punktete Bulmke sofort mit einem Dreier. Wer allerdings glaubte, das Spiel würde der Vierten jetzt entgleiten, sah sich getäuscht. Obwohl die Löcken-Crew mit nur fünf Spielern durchgespielt hatte, ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und ein 0:7 Lauf verkürzte den Rückstand auf nur mehr zwei Punkte (33. Minute). Vor allem das Spiel über Center Daniel Spoden führte im folgenden zu Punkten, aber auch Jonas Neuhaus konnte vier Zähler beisteuern und war durch seine gute Abwehrarbeit in dieser Phase ein ganz wichtiger Faktor der Hertener Aufholjagd.

Zur 35. Minute wurde erstmals wieder die Führung übernommen und zur 37. Minute sah sich der gegnerische Trainer beim Stand von 52:53 zu einer Auszeit genötigt. In dieser wählte er das taktische Mittel der Lautstärke, so dass die Ansprache vermutlich noch im Nachbarort zu hören war und man um die Statik der Halle fürchten musste. Zwar hatte er von Spielbeginn an, mit seinen Anweisungen von der Bank, das Spiel seiner Mannschaft lautstark emotionalisiert, doch legte er jetzt gefühlt noch mal 10dB drauf. Mit zweifelhaftem Erfolg. Denn obwohl Bulmke die nächsten drei Punkte gelangen, leitete ein mutiger Dreier von Christopher Neuhaus, 90 Sekunden vor Schluß zur 55:56 Führung, die Entscheidung ein. Keiner der noch folgenden Bulmker Angriffe konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Dagegen gelang es Jonas Neuhaus (3) und Daniel Spoden (2) in den Schlusssekunden noch, den Endstand auf nervenberuhigende 55:61 zu schrauben.

Mit dieser Energieleistung der Hertener Vierten, die auch noch auf den Einsatz von zwei ihrer acht angereisten Spieler verzichten konnte, zeigte sich eindrucksvoll der Erfolg des auf Halde und Marathon setzenden Konditionstrainingskonzepts von Athletikcoach Daniel Spoden.

Als Kuriosum am Rande wäre schließlich noch zu erwähnen, dass der Hertener Vierten in der ersten Halbzeit, völlig untypisch, kein einziges Foul angeschrieben wurde.

 

Hertener Löwen 4: Daniel Spoden (22), Christopher Neuhaus (14), Jonas Neuhaus (13), Maik Polomski (9), Riad Abdel-Nabi (3), Markus Löcken, Andreas Gronefeld (n.e.), Werner Markowski (n.e.)

Coach: Markus Löcken

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